Brauchtum um die Osterzeit

Palmesel
Palmzweige als Hausschutz
Gründonnerstag
Maundy Thursday
Karfreitag
Karsamstag
Ostern
Eierlauf
Osterbrunnen
Osterfeuer
Ostereier
Osterlamm
Osterhase
Osterreiten
Osterwasser
Ostern in den Fünfzigern
Unterschied Katholisch - Evangelisch
Stellenwert von Ostern

 

zuletzt aktualisiert:
24.03.2013

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In der Oster-und Weihnachtsstadt konnten wir

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Schutz für das Haus

 

Die geweihten Palmzweige werden sorgsam nach Hause getragen, in den Herrgottswinkel gestellt oder im Stall angebracht. Die großen Palmstangen stellt man vor dem Haus auf oder läßt sie, wenn sie nicht zu groß sind, zum oberen Dachbodenfenster hinausschauen.
Früher glaubte man, diese geweihten Palmen könnten vor dem Blitz schützen. Gewitter waren besonders gefürchtet, denn die Bauernhöfe hatten meistens nur Steinfundamente und Steinwände in der Küche, alles andere war aus Holz gebaut. Das Dach war strohgedeckt, Heu und Stroh für die Tiere wurde unter dem Dach gelagert. Bei Gewitter legte man einige Zweige der Palmen auf die glühenden Herdkohlen, und zwar so, dass sie nur Rauch fingen. Der Rauch des gesegneten Zweiges sollte die bösen Geister hindern, aufs Haus niederzusitzen und den Blitz einschlagen zu lassen.